Parodontologie Wien –
Zahnfleisch behandeln
Zähne erhalten
Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. In unserer Praxis in 1010 Wien behandeln wir Zahnfleischerkrankungen frühzeitig, gründlich und nachhaltig – für den langfristigen Erhalt Ihrer natürlichen Zähne.
- Frühzeitige Diagnose & Therapie
- Langfristiger Zahnerhalt
- Schutz der Allgemeingesundheit
- Regelmäßige Nachsorge (UPT)

Was ist Parodontitis?
Parodontitis – umgangssprachlich oft als Parodontose bezeichnet – ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Bakterien verursacht wird. Unbehandelt zerstört sie Zahnfleisch, Kieferknochen und Zahnhaltefasern und führt zu Zahnlockerung und Zahnverlust. Parodontitis verläuft oft lange schmerzfrei und wird daher häufig zu spät erkannt. Zudem besteht ein wissenschaftlich belegter Zusammenhang mit allgemeinen Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Diabetes und Frühgeburtsrisiko. Frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie sind entscheidend.
Parodontitis-Therapie – Stufe für Stufe
Die Parodontitis-Therapie folgt einem strukturierten, wissenschaftlich anerkannten Konzept mit mehreren Behandlungsphasen.
Parodontalstatus & Diagnose
Mit einer Parodontalsonde messen wir die Zahnfleischtaschen an jedem Zahn. Zusammen mit Röntgenaufnahmen ergibt sich ein vollständiges Bild des Erkrankungsgrades. Der Parodontalstatus ist die Grundlage für den individuellen Behandlungsplan.
- Taschentiefenmessung an allen Zähnen
- Röntgenologische Beurteilung des Knochenniveaus
- Blutungsindex & Plaqueindex
- Individuelle Risikobeurteilung
Aktive Parodontaltherapie (APT)
Gründliche maschinelle und manuelle Reinigung der Zahnwurzeloberflächen unter dem Zahnfleischrand (Scaling & Root Planing). Bakterielle Beläge und Zahnstein werden aus den Zahnfleischtaschen entfernt – unter Betäubung und mit modernen Ultraschallinstrumenten.
- Entfernung von subgingivalem Zahnstein & Biofilm
- Unter lokaler Betäubung – schmerzfrei
- Quadrantenweise Behandlung
- Bei Bedarf adjuvante Antibiotika-Therapie
Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)
Nach der aktiven Therapie ist regelmäßige Nachsorge entscheidend. In der UPT (früher: Recall) werden Zahnfleischtaschen kontrolliert, Beläge entfernt und die häusliche Mundhygiene optimiert. Die Intervalle (3–6 Monate) werden individuell festgelegt.
- Regelmäßige Taschenkontrollen
- Professionelle Zahnreinigung (PZR)
- Motivation & Mundhygieneinstruktion
- Frühzeitige Erkennung von Rückfällen
Ablauf der Parodontitis-Behandlung
Parodontalstatus
Vollständige Befundaufnahme mit Taschenmessung, Röntgen und Risikobeurteilung. Besprechung des Befundes und des Behandlungsplans.
Hygienephase
Professionelle Zahnreinigung und intensive Mundhygieneinstruktion – Grundlage jeder Parodontitis-Therapie. Ohne gute häusliche Pflege ist keine nachhaltige Therapie möglich.
Aktive Therapie (APT)
Subgingivale Reinigung der Zahnwurzeloberflächen unter Betäubung. Je nach Schweregrad über 1–4 Sitzungen, quadrantenweise.
Nachsorge (UPT)
Regelmäßige Kontrollsitzungen alle 3–6 Monate zur Stabilisierung des Behandlungserfolges und Frühzeitigung von Rückfällen.
Kosten der Parodontologie
Die Kosten der Parodontitis-Therapie richten sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem Behandlungsumfang. Nach dem österreichischen Zahnärztekammergesetz ist es uns nicht gestattet, Preisinformationen im Internet zu veröffentlichen.
Parodontalstatus & Diagnose
Vollständige Befundaufnahme als Grundlage für den individuellen Behandlungsplan. Kassenleistung unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Termin vereinbarenAktive Parodontaltherapie
Subgingivale Reinigung – Aufwand abhängig von Anzahl der Zähne und Taschendiefe. Wir erstellen nach Befund einen detaillierten Kostenplan.
Kostenplan anfragenUnterstützende Nachsorge (UPT)
Regelmäßige Recall-Sitzungen alle 3–6 Monate – individuell auf Ihr Risikoprofil abgestimmt.
Nachsorge buchenBestimmte parodontale Leistungen können von der Krankenkasse (teil-)übernommen werden. Wir klären gemeinsam mit Ihnen welche Leistungen Ihre Kasse übernimmt und erstellen einen transparenten Kostenplan.
Für wen ist die Behandlunggeeignet?
Wann ist eine Parodontologie-Behandlung nötig?
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder spontan
- Gerötetes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
- Freiliegende Zahnhälse und Zahnempfindlichkeit
- Mundgeruch trotz guter Mundhygiene
- Gelockerte Zähne oder veränderte Zahnstellung
- Patienten mit Diabetes, Herzerkrankungen oder Risikofaktoren
- Raucher (erhöhtes Parodontitis-Risiko)
Wichtige Hinweise vor der Therapie
- Blutverdünnende Medikamente vorab mitteilen
- Bestimmte Allgemeinerkrankungen erfordern Rücksprache mit Hausarzt
- Aktives Rauchen reduziert den Therapieerfolg erheblich
- Ohne konsequente häusliche Mundhygiene ist Therapieerfolg begrenzt
Parodontitis ist heilbar – aber nicht rückgängig zu machen. Je früher behandelt wird, desto mehr Knochen und Zahnsubstanz kann erhalten werden. Bitte zögern Sie nicht, sich bei ersten Anzeichen zu melden.
Ergänzende Leistungen
Parodontale Gesundheit ist die Basis für alle weiteren zahnmedizinischen Behandlungen.
Mundhygiene (PZR)
PZR als fester Bestandteil der unterstützenden Parodontitistherapie – alle 3–6 Monate.
Mehr erfahrenImplantate
Gesundes Zahnfleisch ist Voraussetzung für erfolgreiche Implantate – erst Paro, dann Implantat.
Mehr erfahrenSchmerzbehandlung
Bei akuten Parodontitisschüben mit Schmerzen helfen wir schnell und gezielt.
Mehr erfahrenUPT-Recall
Regelmäßige Nachsorge-Sitzungen zur dauerhaften Stabilisierung des Behandlungserfolges.
Mehr erfahrenHäufigeFragen
Handeln Sie jetzt –
für gesundes Zahnfleisch
Parodontitis ist behandelbar – je früher desto besser. Vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin in 1010 Wien.
